Allgemeines über Kambodscha

Das Königreich Kambodscha mit seinen circa 15 Mio. Einwohnern liegt am Golf von Thailand zwischen Vietnam, Laos und Thailand. Die Hauptstadt Phnom Penh ist im Süden des Landes am Mekong gelegen und wird von den Khmer bewohnt, welche sich in erster Linie durch ihre Einfachheit und ihr freundliches Wesen auszeichnen. Vorherrschende Religion ist der Buddhismus. Das Landschaftsbild ist geprägt von nebelumhüllten Bergwelten, tropischen Stränden, unberührten Regenwäldern und Nationalparks mit der dazugehörigen, meist noch unerforschten exotischen Artenvielfalt. Kambodscha verfügt über eine 443 Kilometer lange, teilweise unberührte Küste mit insgesamt 64 vorgelagerten Inseln. Aus dem größten Süßwassersee Süd-Ost-Asiens, dem Tonle Sap, entspringt der gleichnamige Fluss, der einmal im Jahr während der Regenzeit rückwärts fließt und in Phnom Penh in der Nähe des Königspalastes in den Mekong mündet.

 

Die Kultur Kambodschas beruht weitestgehend auf jener des antiken Khmer-Reichs. Den modernen Khmer dient sie vorrangig der nationalen Identifikation aber auch als Aushängeschild für den Tourismus. So ist die Pflege der traditionellen Kultur in Kambodscha von großer Wichtigkeit und richtet sich vor allem auf die Tempelanlagen von Angkor aus. Kambodscha hat weltweit mit die höchste Tempeldichte, außerdem mit dem Weltkulturerbe Angkor Wat die größte Tempelanlage der Welt. Auch Musik, traditionelle Tänze und Schattenspiele zeugen von der frühen Ausprägung einer eigenständigen Kultur, die bis heute teilweise in ihrer ursprünglichen Form gepflegt wird (und auch als Grundlage für neue Entwicklungen dient). Zukünftig sieht sich das Land zudem im Ökotourismus, bei dem gezielt auf die Erhaltung von Flora und Fauna sowie die ansässige Bevölkerung geachtet wird. In Kambodscha beträgt der derzeitige Altersdurchschnitt lediglich 22 Jahre, was durch die Schreckensherrschaft der Roten Khmer (1975-1979) zu erklären ist, durch die ein großer Teil der damaligen intellektuellen Bevölkerung ausgelöscht wurde.

 

Auch kulinarisch hat Kambodscha viel zu bieten. Die kambodschanische Küche wird im Wesentlichen von Einflüssen aus anderen Ländern wie zum Beispiel Vietnam, China, Malaysia, Laos, Thailand und Frankreich geprägt. Frische Zutaten sind die Basis einer jeden Mahlzeit, Grundnahrungsmittel ist Reis, aber auch Nudeln sind sehr beliebt. An Fleisch wird vor allem Schweine- und Rindfleisch verwendet. Die Gerichte sind üblicherweise nicht besonders scharf und werden mit Kräutern wie Zitronengras oder Koriander verfeinert. Zum Braten wird Palmöl verwendet. Populär sind süß-saure Gerichte aus Fisch, Huhn oder Gemüse. Gedämpfte Gerichte basieren auf einer leichten Rinder-, Fisch- oder Gemüsebrühe. Ebenfalls beliebt sind sogenannte Currys, welche meist aus Rindfleisch bestehen und nur wenig scharf sind. Wichtigste Proteinquelle ist allerdings Fisch. Er wird gebraten, gegrillt, gepökelt, als Suppe oder gedämpft gegessen. Auch für die Herstellung von Süßspeisen, Kuchen oder Wein greifen die Kambodschaner auf ihr Grundnahrungsmittel Reis zurück. Der „tscha“, das ist grüner Tee, ist das traditionelle Getränk der Khmer und wird für gewöhnlich nach dem Essen serviert. Zudem werden im sogenannten „Kingdom of Wonder“ eine große Anzahl an Biersorten produziert. Am beliebtesten ist das in Sihanoukville gebraute Angkor Bier.

 

Sihanoukville, so genannt zu Ehren König Norodom Sihanouk, ist die wichtigste Hafenstadt Kambodschas. Aus der Vogelperspektive betrachtet kann man eindrucksvoll erkennen, dass die Stadt auf drei Seiten von Wasser umgeben ist. Dank der beeindruckenden Lage entwickelte es sich schnell zum Anziehungspunkt für Touristen. Heute ist es eines der erklärten Lieblingsziele gut situierter Kambodschaner sowie ausländischer Touristen gleichermaßen. Eine Vielzahl herrlicher Sandstrände und unberührte tropische Inseln laden zum Baden, Entspannen und Entdecken ein. An diesem noch nicht vom Massentourismus erschlossenen Ort finden Sie all das, was Thailand vor einigen Jahrzehnten so interessant gemacht hat.

 

Wie überall in Asien wird auch in Sihanoukville ein positives Lebensgefühl großgeschrieben. Dazu zählen gleichermaßen Wellness und Erholung. Traditionelle Massagen versprechen als bekanntlich ältestes Heilmittel der Welt Linderung bei Arthrose, Verspannungen, Stress und Belastungen des Nervensystems. Thai-Massagen verbessern für gewöhnlich die Flexibilität beziehungsweise die allgemeine Beweglichkeit, und die ständige Sonneneinstrahlung wirkt sich zudem positiv auf das Immunsystem oder Erkrankungen wie Neurodermitis und Depressionen aus. Genießen Sie ausgiebige Massagen auf einer Sonnenliege am Strand, entdecken Sie das Umfeld und die Menschen oder besuchen Sie einige der zahlreichen deutschen oder internationalen Gastronomen, denn: Das allgemeine Wohlbefinden steigert spürbar die Lebenslust!